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Kündigung in Schriftform oder Textform?

Spätestens wenn eine Kündigung oder ein Widerruf geschrieben und eingereicht werden muss, kommt man in die Gedankensprirale wie diese zu schreiben ist. Es macht nämlich einen großen Unterscheid ob sie formlos, schriftlich oder in Textform dem Vertragspartner zugeht.

Grundsätzlich ist die Frage des „Wie“ in den AGB´s detalliert beschrieben. Um diese Mühe, den passenden Punkt rauszusuchen, kommst du nicht herum. Du findest das „wie“ oft in der Rubrik Kündigung oder Vertragslaufzeit. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Kündigung in Schriftform

Die beiden Beschreibungen „schriftlich“ als auch „in Schriftform“ bedeutet, dass die Kündigung per Brief erfolgen muss. Also ganz old school ein Blatt ausgedruckt, unterschrieben und zum Vertragspartner mit der Post.

Ob du nun einen normalen Brief schreibst oder das Ganze per Einschreiben schickst, kommt im Endeffekt auf das Gleiche raus. Ein Einschreiben ist nur wesentlich teurer. Ankommen wird beides.

Kündigung in Textform

Bei dieser Art der Kündigung ist es etwas einfacher gehalten. Hier muss definitiv keine Unterschrift handschriftlich geschrieben werden.

Am einfachsten ist bei einem Widerruf oder einer Kündigung die klassische email. Wenn die Vertragsnummer, der Name, die Adresse in der Mail drin steht, kann nichts schief gehen.

Resümee in aller Kürze

Schriftform

  • Es muss eine Unterschrift auf dem Papier handschriftlich geschrieben werden
  • Es muss mit der Post bewegt werden (Brief, Einschreiben etc.)

Textform

  • Keine Unterschrift notwendig
  • Möglich per Mail z.B.

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Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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