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Meine Nischenseiten – meine Steuern

Im Vorfeld habe ich mich natürlich versucht schlau zu lesen, was denn für steuerliche Verpflichtungen auf mich zukommen. Anfangs habe ich auch ein Gewerbe angemeldet bei meiner Gemeide.

Kostenpunkt für die Gewerbeanmeldung waren knapp 32 €. Als Tätigkeit habe ich „Handel mit digitalen Medien und Gütern“ angegeben. Diese Bezeichnung habe ich aus unzähligen Youtube Videos destilliert und ich hoffe, dass das auch so stimmt.

Wie mache ich die Einkommensteuer?

Bislang habe ich meine Einkommensteuererklärung mit dem Wiso Steuer Sparbuch* jedes Jahr selber gemacht. Unter dem Gesichtspunkt der nebenberuflichen Selbstständigkeit und auch der freiberuflichen Tätigkeit meiner Frau haben wir uns entschieden einen Steuerberater zu nutzen.

Ein Steuerberater ist zwar im Vergleich zu einer Software wesentlich teurer. Statt der knapp 30 € für die Software habe ich 235 € für die Erstellung der Steuer gezahlt. Die nebenberufliche Selbstständigkeit hat der Steuerberater mir nicht extra berechnet. Er hat es quasi einfach so mitgemacht.

Ich werde sehen, was nächtes Jahr an Steuern zu zahlen ist. Bislang ziehe ich von allen Einnahmen des Online Business jeweils 25% ab um mir eine eventuelle Steuerzahlung extrem einfach zu machen. Sollte ich das vielleicht gar nicht brauchen, werde ich die prozentuale Höhe sehr zeitnah anpassen.

Steuern in 2019 auf meine Nischenseiten

Da uns der Steuerberater ganz einfach zu teuer war, haben wir es selber gemacht. Zugegeben, ich habe da einen richtigen Horror vor mir her geschoben. Im Endeffekt war alles gar nicht so schlimm. Ich wurde nebenberuflich als Einzelunternehmer angesehen beim Finanzamt und nicht als Freiberufler, wie ich es ursprünglich gedacht habe.

Nischenseiten sind ja nicht die einzige Einkommensquelle sondern es kommen ja auch Bücher dazu. Wir haben die Erklärung wieder mit dem Wiso Steuer Sparbuch gemacht und haben es nicht bereut.

Die magische Prozentzahl ist bekannt

Alles in allem betrug die Steuerlast für das gesamte online Business 22,13%. Das habe ich im Programm runtergerechnet, indem ich die Ein und Ausgaben des Business gelöscht habe und schließlich die Differenz gegengerechnet habe.

Nun habe ich genau, was ich wollte. DIE exakte Prozentzahl. Auf die 3% kommt es mir gar nicht wirklich an, sondern einfach auf die Tatsache, dass ich nun besser planen kann.

Natürlich muss die Zahl in Zukunft keineswegs stimmen, doch als Anhaltspunkt reicht es allemal.

About

Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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