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Sonderkündigung bei Energieanbietern

Die ganzen letzten Jahre habe ich regelmäßig einige Zeit damit verbracht hin und wieder den Tarif für Gas und Strom zu wechseln. Was für viele ein Horror ist, macht mir sogar extrem viel Spaß.

Willkommen in der Twilight Zone kann ich dazu nur sagen. Es ist toll anders zu sein…

Immer der beste Preis?!

Das ist schon immer die Devise gewesen. Was kann es schöneres geben als ein Wechsel zu einem neuen Anbieter, der exakt das Gleiche macht wie der alte, nur effektiv 15% weniger kostet?

An dieser Stelle möchte ich nicht wieder auf den Sinn eines Anbietervergleichs eingehen. Im Internet und auf einschlägigen Webseiten finden sich diese Tipps zuhauf.

Kündigungsfrist verpasst

Umso mehr hat mich ende letzten Jahres sehr angenervt, dass ich die Frist verpennt habe. Das ist mir sehr lange nicht mehr passiert. Besonders toll war auch, dass ich es realisiert habe genau einen Tag nach Ablauf der Frist.

Wunderbar, ganz Klasse!!

Nachdem ich mich dann wieder auf meinen Verstand berufen habe und etwas näher über die Sache nachgedacht habe, habe ich daran gedacht, dass genau für solche Sachen in jedem Vertrag ein Sonderkündigungsrecht geregelt ist.

Sonderkündigungsrecht? Was ist das?

Direkt nach dem verpennen der Frist kam quasi die Preiserhöhung seitens des Energieanbieters. Das ist eine relativ gängige Praxis. Zuerst wird mit 12 Monaten Laufzeit und Preisgarantie geködert und sobald diese verstrichen ist klingelt es in der Kasse.

Um es mir noch einfacher zu machen, stand genau auf diesem Schreiben das Recht zur Sonderkündigung mit drauf. Ganz schlau bin ich daraus nicht geworden, also habe ich kurzerhand angerufen beim Anbieter angerufen.

Meist sind die Servicemitarbeiter recht angenervt, wenn Sie Auskünfte zu Kündigungen und vielem drumherum geben müssen. Prinzipiell ist mir das immer relativ Latte aber in diesem Fall war die Dame sogar äußerst nett.

Wie funktioniert nun das Sonderkündigungsrecht?

In dem Brief stand der 01.02. als endgültiger Termin für die neuen Preise. Laut der Dame muss ich nur eine Mail schreiben, inder ich der Preiserhöhung widerspreche und somit sonderkündigen möchte.

Dazu muss ich als Termin einen Tag vor der Preiserhöhung angeben. die Erhöhung sollte zum 01.02. stattfinden. Also Sonderkündigung zum 31.01..

Kurzerhand habe ich die Mail verfasst, dabei kurz und knackig geblieben und auf absenden geklickt. Eine Empfangsbestätigung kam direkt zurück ins Postfach. Fall erledigt.

Direkt im Anschluss habe ich mir einen neuen Anbieter gesucht und diesen dann exakt zum 01.02. beginnen lassen. Was soll ich sagen? Es hat prima funktioniert.

Resümee zum mitschreiben

Es macht absolut Sinn bei einer Preiserhöhung nicht den Kopf in den Sand zu stecken und wie die meisten Bewohner und blökenden Schafe in den Meckermodus zu wechseln.

Aktiv werden ist die Devise. Die ganze Aktion hat mich mit dem Telefonat beim alten Anbieter, der Mail schreiben und schließlich dem aussuchen eines neuen Anbieters keine halbe Stunde gekostet.

Im Gegenzug kostet derselbe Verbrauch pro Jahr beim neuen einfach mal eben 200 Euronen weniger. Also knapp 17 Euro im Monat. Und das für eine halbe Stunde nachdenken und etwas rumtippen auf dem Laptop.

Wzbw – Was zu beweisen war…

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Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträge in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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