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Studieren oder Blog betreiben?

In meiner letztlich bezwungenen Krise habe ich mir die Frage gestellt, was mehr Sinn machen würde.

Nochmal den Bildungsweg einschlagen, mehrere Stunden in der Woche büffeln, nebenbei Schichtarbeit, dazu 2 Kinder und Ehefrau?

Klingt nach Burn out. Deswegen habe ich die Idee recht schnell wieder verworfen. Also mache ich so weiter wie bisher.

Der Kobold rechnet wieder

Bevor ich das ganze Thema aber aus den Augen und aus dem Sinn hatte, wolle ich mit Logik an die Sache rangehen und nachrechnen. Der Zeit/Kosten Aufwand ist eine Sache, die ich unheimlich gerne berechne.

Die Rechnung muss also klären wohin mich das Bloggen monetär und auch rund um mein Leben weiter bringt im Gegensatz zu einem Studium. Als veranschlagter Zeitraum habe ich 5 Jahre genommen.

Die Rechnung

Studium:

Hier setze ich durschnittlich eine Stunde pro Tag lernen an. Ob das zu viel oder zu wenig ist, sei mal dahingestellt. Warscheinlich ist es zu wenig, doch als Berechnungsgrundlage reicht das allemal.

365 * 60 *5 = 10500 Stunden

Meine Zeitinvestition beträgt also 10500 Stunden für ein Studium.

Blog:

Vorausgesetzt ich blogge die eine ganze Stunde am Tag ergibt sich eine durchaus interessante Berechnung. Eine Stunde sind 4 Zeitzyklen meiner Routine, also quasi was ich in 4 Tagen erreiche (momentan).

Ich nehme also hier nicht die eine Stunde als Grundlage, sondern ich mache alles genau wie bisher. 15 Minuten bloggen am Tag. So schaffe ich in 4 Zyklen einen Blogbeitrag, was 4 Tage sind.

5 Jahre sind 1825 Tage. 1825 Tage / 4 Tage = 456 Beitäge. Ich blogge in 5 Jahren also insgesamt 456 Beiträge. Da ich das Affliliate Marketing nutze bzw auch eigene Produkte bewerbe, wie meine Bücher, versehe ich jeden 5ten Beitrag mit einem Werbelink. Das ist nicht aufdringlich und ok.

Bei der Anzahl der Beiträge ergeben das 91 Links. Eine Conversion möchte ich hier jetzt gar nicht vermuten, doch es wird sicherlich monetär etwas passieren. Selbst bei sehr niedrigen Conversionraten von 1-2% wird sich etwas tun.

Fazit

Allein die Menge an Blogbeiträgen ist der Wahnsinn. Es werden zwangsweise mehr Besucher auf den Blog kommen, alleine durch die Menge der Beiträge.

Natürlich sollen die Beiträge keine Klickbaits sein und auch kein geistiger Durchfall, sondern vernünftig. Das nur am Rand erwähnt.

Mehr Beiträge bedeuten mehr interne Verlinkungen, mehr Traffic.

Ich werde die Variante des Bloggens wählen, da hier einfach mehr Potenzial drin steckt. Der Schuldenkobold an sich soll auch mal eine Art Marke werden. Ein Studium würde in vielen Fällen ja auch bedeuten, dass ich mich auf aktive Arbeit vorbereite. Davon möchte ich ja weg.

Darüber hinaus macht eine Arbeit am Laptop ganz einfach auch mehr Spaß. Die Arbeit des Schreibens, sei es bloggen oder auch Tätigkeiten als Autor, machen mir einfach Spaß und ich kann so meine Gedanken teilen.

About

Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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