Nischen Imperium

Mit Nischenseiten Geld verdienen?

Überall auf Facebook oder anderen sozialen Medien liest man neuerdings eigendlich ganz coole Texte, die darauf aufmerksam machen, dass man etwas tun muss um etwas zu bewegen.

Ich bin auch einer von diesen Personen, die über Veränderungen nachdenken. Daher habe auch ich mich auf den Weg zum online Business gemacht.

Das Leben ist keine Einbahnstraße!?

Auf neudeutsch darf ich mich nun Online Marketer nennen. Ich finde diese Betitelung mittlerweile einfach nur unschön. Ich bezeichne mich selber gerne als Sidepreneur, wie bereits vor mir einige sehr erfolgreiche Personen. Das bedeutet einfach nur, dass ich unabhängig(er) sein will.

Ich arbeite hauptberuflich Schicht und das ist definitiv nicht die Erfüllung. Mehr noch, es ist Gift für den Körper, denn der weiß manchmal gar nicht warum er mal eine Nacht durchmachen muss und dann mal wieder mit Wecker um halb 5 aufstehen muss. Da wird man auf Dauer extrem Gaga.

Ich möchte hier nun meinen Werdegang dokumentieren, völlig unverblümt und mit allen Höhen und Tiefen…

Der Anfang mit dem Evergreen System

Der Start des Business war lustigerweise an Neujahr 2016. Hier habe ich das Evergreen System* von Said Shiripour gekauft. Ich habe mich von dem Verkaufsvideo begeistern lassen. Anders kann man es nicht sagen. Ich habe vorher noch nie etwas vergleichbares gesehen. Nach reichlichem Überlegen habe ich mir den Kurs dann schließlich gekauft.

Im Mitgliederbereich sah ich mich mehreren Modulen gegenüber und war erstaunt von der Informationsdichte. Zusätzlich habe ich noch die Komplettaufnahme gekauft und wirklich Schritt für Schritt alles nachzumachen und bald die große Kohle abzusahnen.

Das ich aber für das große Geld etwas tun muss und mir nichts zufliegt habe ich spätestens dann verstanden. Nach dem Konsum einiger Videos und einzelner Module habe ich mich entschlossen das Ganze Produkt zurück zu geben.

Für den Anfang, als absoluter Neuling, war mir alles irgendwie zu viel. Die Abwicklung war 1a und ohne Probleme. Das Geld bekam ich zurück ohne wenn und aber.

Was ich aber definitiv sagen kann, dass es definitiv nicht an der Qualität des Kurses lag, dass ich ihn zurück gegeben hab. Die Lektionen sind der Wahnsinn und absolut super. Es war mir nur einfach zu viel.

Klappe die zweite mit dem Azon Master

Eine ganze Zeit lang passierte mal wieder nichts von wirklicher Bedeutung. An einigen Stellen sah ich immer wieder Werbebanner von irgendeinem Pförtner. Ich googelte etwas herum und kam zu der Erkenntnis, dass das der angesagteste Kurs zur Zeit war. Ich meldete mich zum Webinar an und erwarb schließlich den Kurs.

Der Azon Master* passte besser zu mir und zu meinem Verständnis. Hier wurde alles haarklein erklärt und konnte ohne Probleme umgesetzt werden. Mit diesem Kurs habe ich im Laufe der Zeit 3 Webseiten erstellt.

http://dachbox-kaufen24.org , http://winkelmesser.eu und http://boxhandschuhe-kaufen.eu

Die Einnahmen dieser Perlen sind nicht wirklich herausragend aber mit dem Hintergrund, dass ich seit einer gefühlten Ewigkeit nichts mehr daran gemacht hab absolut passiv. Und das ist der Sinn eines Online Business! Die Einkünfte sind weiter unten hollistisch aufgelistet.

Die dritte Welle mit dem Azon Kickstarter Kurs

Der nächste Kurs sollte eine Weile auf sich warten lassen. Ich habe meine Zeit damit verbracht Backlinks zu setzen und mich überall ein wenig mehr über alles zu informieren. Youtube war ständiger Begleiter. Bitte nicht falsch verstehen. Auf Youtube findet man wirklich hochwertigen Content aber auch viel Müll.

Da ich bereits auf mehrere Marketer aufmerksam geworden bin, so auch auf Rainer Hornberger. Er betreibt seit etlichen Jahren diverse hochkarätige Blogs und Webseiten. Da kam es mir gerade recht, dass er den Azon Kickstart Kurs* herausgebracht hat.

Dieser Kurs ist mit Abstand einer der am besten strukturiertesten. Es ist zu verstehen wie eine exakte Anleitung zum nachbauen. Der Aufbau ist mehr als logisch.

Mit diesem Kurs habe ich auch einige Blogs ins Leben gerufen, die aber mittlerweile auch nicht mehr betreut werden und somit passiv sind.

https://goldfischforelle.blogspot.de , https://dackelkongress.blogspot.de , https://maennertraum.blogspot.dehttp://gerstensaftschorle.blogspot.de , https://rueckentrainer.blogspot.de

Sie sind quasi fertig und wurden liegen gelassen. Die Auswertung der Einnahmen befinden sich unten auf dieser Seite.

Der Affiliate Starter Komplettkurs als vorerst letzte Station

Durch Zufall bin ich auf die Werbung von Alex Many gestoßen. Soweit ich mich errinnern kann war das auf Facebook. Nach einiger Recherche habe ich ihn bei Youtube gefunden und erstmal aboniert.

Er ist einer von denen, die bei Erfolg nicht gleich abheben. Was mir bei ihm besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass man richtig gut den Verlauf seiner monetären Etablierung im Business nachvollziehen kann.

Ich habe mir schließlich für relativ kleines Geld seinen Affiliate Starter Komplettkurs* gekauft. Dieser Kurs hat es wirklich in sich. Er filmt nicht nur sein handeln ab, wie es bei den meisten ist. Er filmt sich quasi selber beim Webseitenaufbau.

Das finde ich persönlich absolut authentisch. Aus diesem Kurs habe ich eine Webseite gebaut. Auf http://karaokeanlage.net habe ich seinen Kurs komplett umgesetzt. Die Seite ist wirklich extrem optisch ansprechend geworden und das bei minimalem Aufwand.

Da ich ja den Ansatz von Pareto bevorzuge, habe ich hier lediglich einige Backlinks auf wenigen Verzeichnissen gesetzt und die Webseite so stehen lassen. Mit der Zeit kommen die Rankings immer besser.

Muss man für jede Webseite einen Kurs kaufen?

Ganz klares nein. Ein online Kurs kann dich sowieso nur in die Richtung schicken, wo es eventuell hingehen kann oder soll.

Jeder wächst im Laufe seiner online Karriere. Das soll auch so sein, denn nichts ist schlimmer wie Stillstand. Stillstand in der Entwicklung, in der Bildung sowie auch in emotionalen Themen.

Da mein Hauptfokus mittlerweile nicht mehr nur auf Themen wie Nischenseiten beschränkt ist, hat sich mein Webseiten Portfolio nicht mehr gesteigert. Ich pflege und erhalte das Erreichte kann man dazu quasi sagen.

Nach einiger Zeit hatte ich jedoch den Wunsch eine neue Seite zu bauen. Und zwar die erste Seite, die ich einfach frei Schnauze in die Welt werfe. Entgegen vieler Experten habe ich eine Onepager Nischenseite erstellt.

Was ist ein Onepager?

Ein Onepager ist nichts anderes als eine Webseite, auf der absolut alles nur auf einer einzigen Seite präsentiert wird. Hier wird völlig ohne Unterseiten oder interne Verlinkungen gearbeitet.

Das spannende daran finde ich einfach, dass die Beiträge wegfallen und ich definitiv mehr Text einbauen kann. Nichts anderes mache ich ja hier auf dem Blog teilweise auch.

Der hollistische Content rückt weiter in den Vordergrund. So ziemlich alles relevante zu einem Themengebiet kann informativ zusammengepackt werden.

Gearbeitet wird hier in den meisten Fällen mit Inhaltsverzeichnissen. Diese befähigen den Leser ruckizucki zu seiner gesuchten Info zu springen.

Der absolute Vorteil liegt meines Erachtens einfach darauf, dass ich für unzählige Keywords gleichzeitig ranken kann, da ich ja nur eine Seite habe…

Meine letzte Webseite im Bereich Ausdruckstanz

Nach einiger Recherche habe ich mich für den Bereich Salsa entschieden und dazu die Webseite http://salsa-lernen.net aufgesetzt.

Die Keywordauswahl habe ich recht sorgfältig ausgewertet und habe zu allen Keywords die passenden Informationen herausgesucht und diese implementiert.

Herausgekommen ist ein Text, der recht lang und wirklich extrem informativ ist und so ziemlich alle Fragen beantwortet zu dem Thema. Der Aufbau fiel mir eigendlich relativ leicht. Wenn daran denke, wie viel Zeit ich teilweise in andere Objekte gesteckt habe.

Ein schickes Inhaltsverzeichnis rundet die Webseite dezent ab. Definitiv ist dafür ein Addon von Vorteil. Ich nutze zum Beispiel Table of Contents Plus.

Was nutze ich am besten für die Keywordanalyse?

Nachdem man von google nicht mehr genaue Daten bekommt war ich lange auf der Suche nach einem Programm oder einem tool oder oder… Gefunden hab ich so gut wie nichts.

Natürlich wollte ich am besten nichts bezahlen. Entsprechend rar ist aber auch das Angebot in diesem Bereich. Da ich nicht mehr rumeiern möchte habe ich mich für eine kostenpflichtige Variante entschieden.

Ich kann 100€ dafür im Monat ausgeben, wenn ich das will. Meine Intention ist logischerweise eine andere. Meines Wissens gibt es nur das Tool SeoHunter*, welches den Umfang für so einen geringen Preis bietet.

Hier kann ich eine unfassende Keywordanalyse machen und dabei auch noch die Rankings meiner Seiten tracken. Das reicht mir völlig aus. Ich brauche andere Spirenzien nicht wirklich. Das kostet nur Zeit.

Die Mitgliedschaft kostet keine 20€ im Monat. Aufgrund der Zeitersparnis ist das absolut sinnvoll investiertes Geld.

Geld verdienen im Internet

Die Zeit wird zeigen, was sich hier als “bestes” rausstellt. Alles in Allem bin ich mittlerweile hochmotiviert, da ich gemerkt habe, dass es definitiv klappt und Geld generiert wird. Und das ist der Wahnsinn.

Früher habe ich mit Paidmails den Millionen hinterher gejagd. Dabei rausgekommen sind mit ach und Krach mal 2€.

Die Webseiten werden mittlerweile alle nicht mehr aktiv gemanaged und somit ist jeder Euro eine Menge wert. Ich denke das Problem ist bei vielen Menschen einfach, dass sie im Vorfeld immer zu kritisch sind, was gewisse Handlungen und Vorgehensweisen angehen. Sie probieren es einfach nicht selber.

Wenn ich mich selber als Beispiel nehme: Ich habe es geschafft Webseiten aufzubauen und Geld damit zu generieren. Und das neben dem Beruf.

Jeder kann so etwas machen, wenn er es wirklich will. Dieses ewige Gejaule Montag morgen in der Firma. Es ist nicht der Montag, der dich ankotzt. Es ist dein Job!!

Geld verdienen mit Nischenseiten

Natürlich sind hier auch Kosten angefallen, diese führe ich aber nicht explizit auf. Die Zukunft wird es zeigen. Ich möchte den Fokus etwas wegbewegen von den Kosten.

Damit ist nicht gemeint, dass mir Kosten egal sind, sondern vielmehr möchte ich keine mehr verursachen. Ich wachse dadurch sicher nicht so zügig aber Geld wird immer generiert.

Seit dem Start am 04.02.2016 habe ich insgesamt 2137,02€ ausgegeben. In diesem Betrag ist wirklich alles enthalten. Bis auf den letzten Cent. Das ist also meine Grundlage.

Texte von Textbroker wurden gekauft und auch Kurse und Software wurde gekauft. Dann habe ich natürlich auch von fiverr etc. Grafiken machen lassen und unter anderem für ein paar Euro auch facebook Werbung geschaltet.

Ich pflege das ganze in einer schicken Excel Tabelle und kann dort genau ablesen, wie sich das alles entwickelt hat und wie es (vielleicht) weiter gehen könnte. Die Amortisation wird automatisch zur Eigenkapitalrendite, wenn der Break even Point überschritten ist.

Ich werde nachfolgend eine Auflistung vornehmen, die meinen Weg und meine Einnahmen dokumentiert. Ich möchte gar keine so großen Kennzahlen hier einführen wie z.B. die kommulierte Jahresrendite oder ähnliches. Sowohl hier als auch bei meinen Tantiemen habe ich mich für die Einfachheit entschieden.

Steuern bei Nischenseiten

Im Vorfeld habe ich mich natürlih versucht schlau zu lesen, was denn für steuerliche Verpflichtungen auf mich zukommen. Anfangs habe ich natürlich ein Gewerbe angemeldet bei meiner Gemeide.

Kostenpunkt für die Gewerbeanmeldung waren knapp 32 €. Als Tätigkeit habe ich “Handel mit digitalen Medien und Gütern” angegeben. Diese Bezeichnung habe ich aus unzähligen Youtube Videos destilliert und ich hoffe, dass das auch so stimmt.

Bislang habe ich meine Einkommensteuererklärung mit dem Wiso Steuer Sparbuch* jedes Jahr selber gemacht. Unter dem Gesichtspunkt der nebenberuflichen Selbstständigkeit und auch der freiberuflichen Tätigkeit meiner Frau haben wir uns entschieden einen Steuerberater zu nutzen.

Ein Steuerberater ist zwar im Vergleich zu einer Software wesentlich teuer. Statt der knapp 30 € für die Software habe ich 235 € für die Erstellung der Steuer gezahlt. Die nebenbrufliche Selbstständigkeit hat der Steuerberater mir nicht extra berechnet. Er hat es quasi einfach so mitgemacht

Ich werde sehen, was nächtes Jahr an Steuern zu zahlen ist. Bislang ziehe ich von allen Einnahmen des Online Business jeweils 25% ab um mir eine eventuelle Steuerzahlung extrem einfach zu machen. Sollte ich das vielleicht gar nicht brauchen, werde ich die prozentuale Höhe sehr zeitnah anpassen.

Update Einkommensteuer zahlen

Da uns der Steuerberater ganz einfach zu teuer war, haben wir es selber gemacht. Zugegeben, ich habe da einen richtigen Horror vor mir her geschoben. Im Endeffekt war alles gar nicht so schlimm. Ich wurde nebenberuflich als Einzelunternehmer angesehen beim Finanzamt und nicht als Freiberufler, wie ich es ursprünglich gedacht habe.

Nischenseiten sind ja nicht die einzige Einkommensquelle sondern es kommen ja auch Bücher dazu. Wir haben die Erklärung wieder mit dem Wiso Steuer Sparbuch gemacht und haben es nicht bereut.

Alles in allem betrug die Steuerlast für das gesamte online Business 22,13%. Das habe ich im Programm runtergerechnet, indem ich die Ein und Ausgaben des Business gelöscht habe und schließlich die Differenz gegengerechnet habe.

Nun habe ich genau, was ich wollte. DIE exakte Prozentzahl. Auf die 3% kommt es mir gar nicht wirklich an, sondern einfach auf die Tatsache, dass ich nun besser planen kann