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Wie schreibe ich ein Buch?

Vielleicht gibt es da draußen einige, die nun denken, dass das ja jetzt gar kein so großes Ding ist ein Buch zu schreiben. In Zeiten des Amazon KDP Programms und des Selfpublishing. Natürlich ist es mittlerweile nicht mehr so schlimm wie früher.

Man musste unzählige Verlage anschreiben und darauf hoffen, dass sich jemand einem annimmt und das Buch veröffentlicht werden kann.

Schreib dein eigenes Buch

Heute ist das anders. Man schreibt ein Buch und veröffentlicht. Das ist die Kurzform.

Tatsächlich steckt eine nicht zu unterschätzende Arbeit dahinter. Das Thema sollte recht weise gewählt werden. Wenn ich ein Buch über mein Hobby schreibe, muss sich das nicht zwangsläufig verkaufen.

Es macht einen Unterschied, ob ich ein Fachbuch über den Vermögensaufbau schreibe oder eins darüber, wie ich einen Gartenteich auspumpe um ihn zu reinigen.

Die Größe der Zielgruppe ist hier entscheidend. Wenn absolut gar keine wirtschaftliche Gewinnabsicht besteht, dann ist das was anderes. Aber Hand aufs Herz: Wer zum Teufel schreibt ein Buch, wenn er damit nichts verdienen möchte??

Ein Buch zu schreiben ist keine Kunst

Es muss weiterhin die Struktur erstellt werden und ein einigermaßener roter Faden gezogen werden. Im Vorfeld sollte man sich überlegen, wie der Inhalt aufbereitet wird. Das Lesen an sich soll ja entspannt von statten gehen.

Die Themenauswahl muss selbstverständlich auch gut überlegt sein. Ich pumpe den Teich aus, nehme mir einen Lappen und mache ihn sauber. Dann kommt das Wasser wieder rein. Fertig. Nein eben nicht fertig.

Auf alle Facetten sollte eingegangen werden. Welche Pumpe muss genutzt werden. Welche Pumpe bei welcher Wassermenge. Wo wird das Wasser zwischengelagert? Wo werden die Fische in der Zeit gelagert? Wie lange dauert der Abdruckprozess? Das kann man natürlich noch viel weiter ausdehnen.

Das Buch an sich zu schreiben finde ich jetzt persönlich nicht so schwierig. Na klar, ab und zu gib es einen Hänger. Wenn aber die Vorbereitung stimmt ist es nicht mehr so ein Chaos.

Der rote Faden wird nach und nach abgearbeitet. Jede Stunde Vorbereitung ersetzt locker 4 Stunden Schreibarbeit. Klingt ein bißchen nach Pareto…

Wie veröffentliche ich ein Buch?

Nach dem Schreiben des eigentlichen Buches muss es hochgeladen werden. Amazon nimmt einem da schon sehr viel Arbeit ab. So ganz ohne geht es aber trotzdem nicht.

Die Formatierung des Textes muss passen. Natürlich muss man sich im Vorfeld darüber informieren. Dazu gibt es einschlägige Literatur sowie unzählige Blogs im Netz, welche das Thema aufgreifen.

Möchte man ein Taschenbuch veröffentlichen, muss man sch eine geeignete Größe aussuchen und den Text entsprechend formatieren. Macht man das nicht sieht die Druckversion absolut schlecht aus. Ränder sind beschrieben, Bilder sind verschoben etc.

Zum Schluss das Hochladen an sich. Hier wir die Datei dann endgültig zu Amazon hochgeladen. Natürlich muss hier noch eine Buchbeschreibung eingetraen werden, die bestimmte themenrelevante Keywords enthält um die Sichtbarkeit bei Amazon zu erhöhen. Und zack, das wars schon. Buch ist fertig.

Alles in Allem ist es also gar nicht mal so schnell geschrieben und veröffentlicht. Es steckt tatsächlich eine Menge Arbeit dahinter.

Die Wirkung auf „die Anderen“

Das ist alles natürlich etwas ironisch geschrieben, mit Absicht. Im privaten vermeide ich häufig das Thema, was ich eigentlich so nebenbei mache, insbesondere das Schreiben von Ratgebern.

Häufig habe ich schon Aussagen bekommen ala „Naja, die Bücher sind ja jetzt nicht so dick“ oder „verdient man da wirklich was mit?“. Manchmal habe ich mich etwas geschämt und Unwohl gefühlt.

Aber letztendlich bin ich sogar etwas belustigt. Solche Aussagen kommen meistens von Menschen, die noch nie etwas anderes gemacht haben als zu „arbeiten“.

Und sorry, aber das ist für mich langweilig. Das ist das Hamsterrad, wie es im Buche steht. Immer das Gleiche, keine Entwicklung. Persönliche Weiterbildung wird als nervig empfunden. Diese Denkweise hatte ich auch mal, aber das ist lange vorbei und das ist GUT so.

About

Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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