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11 Wege um Schulden zu vermeiden

Alle reden von Schulden abbauen und tilgen, doch wie kannst du Schulden vermeiden?

Eins ist klar: Bevor ich Schulden habe, muss ich sie machen.

Und bevor ich welche mache, kann ich sie doch auch direkt vermeiden.?

Macht das Sinn? Natürlich!

Ich möchte dir in diesem Artikel 11 Wege aufzeigen, wie du Schulden vermeiden kannst.

Damit meine ich nicht, dass du nur zu Hause rumgammeln sollst um ja keine Kohle auszugeben.

Wirklich nicht.

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Weniger ist mehr! Keine Schulden bedeutet Freiheit!

Uns nun gehts los. Wie kannst du Schulden vermeiden?

#1 Keine Spontankäufe

Jeder kennt es, jeder ärgert sich drüber.

Naja, meistens.

Du gehst zu Lidl und willst nur schnell Kaffee holen.

Rein in den Laden, 10 Minuten rumgelaufen und wieder raus.

Auf dem Kassenbon steht 13,28€.

“Verdammt, ich wollte doch nur Kaffee holen”.

Die 5 Euro für das Pfund Kaffee sind nie “nur” das Problem.

#2 Rechnungen pünktlich zahlen

Lässt du deine Rechnungen auch manchmal einfach etwas liegen?

Vielleicht zahlt sie ja jemand anders.

Nö, macht keiner!

Zahl deine Sachen direkt, wenn sie eintrudeln.

Das macht den Kopf frei.

#3 Preise vergleichen

Ich war letztens bei Obi und habe eine Hacke gekauft.

Das Unkraut zerstören …

Ich fand 25 Euro dafür ganz schön happig.

Aber ok, ich brauch es halt.

Vor ein paar Tagen waren wir dann Blumen kaufen in einem Sonderposten Laden.

Da steht so ein Ding.

Für 11,99€.

Sieht auch noch exakt gleich aus.

Wundervoll.

Notiz an mich: Guck vorher nach dem was du suchst und kaufe es da, wo den besten Preis gibt!

#4 Alltagsausgaben kontrollieren

Wo gehst du einkaufen?

Bei Lidl, Aldi? Tegut, Rewe?

Ob gut oder schlecht ist erstmal außen vor.

Die Produkte sind nahezu gleich und jeder hat seine Vorlieben.

Klar.

Doch es ist nun einmal so, das manche Sachen immer unterschiedliche Preise haben.

Es kommt drauf an, wo du sie kaufst.

Warum die 200g Packung Gouda für 3,19€ kaufen, wenn es den Gleichen für 1,99€ nebenan gibt?

Bequemlichkeit kostet Geld!

#5 Kassensturz

Du weißt, was das ist. Oder?

Ich denke schon.

Ein Kassensturz ist im Grunde recht simpel. Was habe ich gerade und wieviel brauche ich?

Das klingt banal und logisch.

In Wahrheit ist es genau das, woran die meisten scheitern.

Weil sie einfach keine Lust dazu haben. Dann wundern sie sich, dass nie Geld da ist.

Bist du auch so einer?

Hier ist ein Artikel für dich, der dir hilft:

Wie richte ich ein Budget zum einkaufen ein?

#6 Keine neuen Kredite

Wenn das Geld nicht reicht, nehm ich halt nen kleinen Kredit auf.

Hast du das auch schon mal gedacht?

Denk gar nicht erst dran.

Du liest grad einen Blog, in dem über Schulden geschrieben wird. Warum sie dir auf den Sack gehen und wie du sie loswirst.

Es macht einfach keinen Sinn neue Kredite aufzunehmen.

Sollte es absolut nötig und sinnvoll sein, ist es natürlich was anderes.

Die Notwendigkeit ist aber letztlich Interpretationssache!

#7 Keine Kündigung verpassen

Die Kündigungsfrist endet am letzten Tag des Junis.

Wann siehst du es dir an?

Natürlich Anfang Juli!

Das geht nicht nur dir so.

Halte unbedingt die Fristen ein um Schulden zu vermeiden.

Warum mehr ausgeben, wenn es nicht sein muss?

Du kannst dich daran errinnern lassen.

Ganz bequem.

Dieser Artikel wird dir helfen:

Wie du einen Finanzkalender richtig nutzen kannst

#8 Vorsorge für Notfälle

Notgroschen ist irgendwie ein komisches Wort.

Sinnvoll ist er aber. Trotz des blöden Namens.

Stell dir vor, du willst Freitag Abend einen leckeren Cocktail schlürfen.

Dafür kommst du Mittwoch auf die Idee dein Lieblingsshirt zu waschen.

Blöd nur, dass die Waschmaschine keinen Mucks von sich gibt. Kaputt.

Mit waschen ist erstmal nichts. Eine neue muss her!

Wenn du dauerhaft wie ein Dispopirat an der Nullline rumlungerst, wirst du ein Problem haben.

Irgendwo muss das Geld ja nun mal herkommen.

Jetzt kommt das blöde Wort. Notgroschen.

Dieser ist genau dafür da. Geld, das nur rumliegt um irgendwann einfach wieder ausgegegebn zu werden.

Sieh dazu diesen Artikel an:

Wie du dir einen Notgroschen aufbaust

#9 Zahlungsverzug vermeiden

Bei Geld hört die Freundschaft auf.

Wenn du etwas zu bezahlen hast und es nicht ganz kannst oder gar nicht beginnt ein Teufelskreis.

Auf einen freundliche Errinnerung folgt direkt eine Mahnung mit Gebühren.

Jedenfalls in den meisten Fällen.

Diese Zusatzkosten kannst du vermeiden.

Kümmere dich frühzeitig darum, alles termingerecht zu zahlen.

Wenn du nicht gleich zahlen möchtest, nutze Terminüberweisungen.

#10 Schulden bezahlen

Klingt doch logisch.

Ist es auch.

Genau daran scheitert es jedoch in vielen Fällen.

Statt die Schulden endlich anzugehen dümpeln manche vor sich hin.

Sei nicht so bequem und denk, dass sich das schon regeln wird.

Geh aktiv deine Schulden an.

Hast du 13,94€ am Ende des Monats noch auf dem Konto, dann tilge sie.

Ja, das geht.

Jeder Kredit hat eine eigene IBAN.

Da kannst du munter drauf überweisen.

Das ist ein stinknormales Konto. Nur ist hier kein Plus, sondern Minus drauf.

Und selbst 13,94€ machen am Ende des Tages den Unterschied.

So kannst du Schulden vermeiden und wirst sie stattdessen einfach schneller los!

#11 Lass dir helfen

Ich hoffe es nicht. Doch vielleicht kommst du gar nicht mehr klar.

Alle Tipps können dich nicht so richtig weiterbringen.

Lass dir helfen!

Sei nicht zu stolz. Es ist keine Schande.

Bei ersten Anzeichen für Zahlunsunfähigkeit wende dich an eine Schuldnerberatung.

Diese findest du in so ziemlich jeder Stadt in Deutschland.

Einfach “Schuldnerberatung (Deine Stadt)” bei google suchen.

Diesen Schritt musst du gehen.

Den nimmt dir keiner ab.

Dein Kontostand ist eine Nulllinie?

Da bist du nicht allein.

Vielen geht das so. Es redet bloß keiner drüber.

Die, die nicht über ihr Geld reden, beschäftigen sich nämlich auch nicht damit.

Du beschäftigst dich mit deinem Geld. Und das ist gut so!

Ich selbst bin kein Schuldnerberater, sondern habe selbst noch Schulden.

Bis vor einiger Zeit waren die Schulden sogar noch recht groß.

Durch simple Geldverwaltung habe ich aber gelernt einfach aber effektiv mit meinem Geld zu wirtschaften.

Es ist nämlich nicht wirklich schwer!

Meine Schulden werden immer weniger.

Und das ohne Stress!

Das kannst du auch.

In meinem Buch beschreibe ich das System.

Hier geht es zum Buch:

Vom Pleitegeier zum Adler – Wie ein perfekt geplantes System zu mehr Zeit und Lebensglück führt

Nimm dir die Zeit und fang an!

Nur das Beste für Dich,

Dein Schuldenkobold (Boris)

About

Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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