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Vor dem alt werden muss man keine Angst haben, oder doch?

Lass dir den Beitrag von mir vorlesen

Die Rentenlücke betrifft sehr viele von uns. Ob uns das nun gefällt oder nicht, ist dabei völlig uninteressant.

Mit dem alt werden befasst man sich nun mal nicht gerne. Fakt ist aber, jeder wird es. Punkt..

Wenn ich mich manchmal in meiner direkten Nachbarschaft umsehe oder auch generell im kleinen Örtchen, sehe ich mittlerweile sehr häufig ältere, teilweise äußerst betagte Senioren, die Zeitungen oder Prospekte austragen, beim Discounter die Regale füllen oder auch Paktete zustellen.

Manch einer macht es sicher weil es ihm Spaß macht, er die Langeweile bekämpft oder sonstiges. Der Großteil aber wird es tun, weil die Rente vorne und hinten nicht reicht.

Ich persönlich möchte das ab einem gewissen Alter nicht mehr machen müssen.! Was kann ich dagegen tun?


Viel wichtiger als „was kann ich tun“ ist vor allem erstmal „ich mache etwas“ und „ich mache es jetzt„.

Alles, was ich jetzt investiere und gewinnbringend anlege wird mir helfen.

Was kann ich gegen die Rentenlücke tun?

Klar, ich kann mir jeden Monat einen Betrag nehmen, lege den in die Geldkassette, warte bis zur Rente und verbrate dann einfach alles.

Ich kann auch jeden Monat das Sparbuch füttern mit einem Betrag bis zur Rente. Kommt dann aufs Gleiche raus.

Eine nette Rentenversicherung auf fondsbasierter Basis wäre ein möglicher Schritt.

Persönlich halte ich davon nicht viel, weil sie mich zum Knecht des Versicherungskonzerns macht.

Ich bin lieber mein eigener Herr, in jeglicher finanzieller Hinsicht. Ich lege den Überschuss grundsätzlich an der Börse an.

Natürlich langfristig und nicht spekulativ!

Prinzipiell jeder Euro, welcher über meinem Monatsbudget liegt, wird kontinuierlich in meinen Vermögensaufbau gesteckt.

Nachdem ich mein finanzielles Grundgerüst erstellt habe und dazu auch noch ein vernünftig gestaltetes Haushaltsbudget habe, steht dem Vermögensaufbau nichts im Weg.

Du darfst es nur nicht auf die lange Bank schieben. Denn jetzt ist der Zeitpunkt um zu beginnen, damit Kollegen Zinseszins und Automatisierung ihren Teil dazu beitragen.

About

Dieser Blog ist mein persönlicher Beitrag zur finanzieller Bildung in Deutschland. Ich versuche mit meinen Texten und Beiträgen in erster Linie meine eigene Situation aufzuzeigen. Mit Witz und Charme gepaart bringe ich außerdem das Thema Geld und dessen Verwaltung auf dein Smartphone und deinen PC. Was mache ich? Wie mache ich es? Wozu mache ich es? Das sind die Kernthemen dieses Blogs.

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6 comments

  1. Die private Geldanlage und Vorsorge ist in Corona-Zeiten schwierig, aber zugleich
    entscheidend. Die weltweite Pandemie hat gezeigt, wie
    schnell ganze Wirtschaftszweige in die Knie gezwungen werden. Die Wahl der passenden Geldanlage spielt eine wichtige Rolle für Verfügbarkeit, Sicherheit und Wertzuwachs.

    • schuldenkobold

      Danke für deinen Kommentar.
      Genau so ist es tatsächlich. Diese Krise zeigt auch allen Anlegern, dass es nicht nur rosige Zeiten gibt, sondern auch mal „etwas“ passieren kann. Auch die Mehrzahl meiner Anlagen (Einzelaktien und ETF´s) sind steil nach unten gegangen. Doch gerade in so einer Zeit muss ich als Anleger genau das machen, was von vielen propagiert wird. Halten. Sich nicht verrückt machen lassen.

  2. Senioren sind ein großer und wichtiger Teil der Gesellschaft.
    Waren früher ältere Menschen ab einem gewissen Alter
    nicht mehr so mobil und somit nicht ständig präsenter Teil der Gesellschaft, hat sich die Situation verändert.
    Heute sind Senioren bis ins hohe Alter aktiv und mobil.
    Dennoch haben sie ganz eigene Anforderungen, die es zu berücksichtigen gilt.
    Diese Altersgruppe ist von anderen Werten und Erfahrungen geprägt.
    Auch können jüngere Generationen viel von ihnen und ihren Erfahrungsschätzen lernen.

    • schuldenkobold

      Erst einmal danke ich dir für den Kommentar hier auf meinem Blog.

      Du hast vollkommen Recht. Senioren haben viel erlebt. Wenn ich an meine Großeltern denke, kann ich dem nur zustimmen. Sie haben mir unbewusst sehr viel über das Leben beigebracht. Das ist natürlich dem Lebensalter und der Erfahrung zuzuschreiben. In jungen Jahren habe ich da nicht so viel drüber nachgedacht, doch im Laufe der Jahre denke ich gerne an die Geschichten meiner Opas. Dafür bin ich wirklich dankbar. Generell finde ich sowieso, dass niemand alt wird! Man wird reifer und erfahrener (Punkt).

      LG Boris

  3. Ein toller und wertvoller Beitrag zu diesem Thema.

    Vielen Dank dafür. In Deutschland, in Europa und der Welt passieren viele
    Dinge. Daher ist es wichtig, dabei nicht den Überblick zu verlieren und über
    Neuigkeiten und Trends am Ball zu bleiben. Hin und wieder eine Pause zu
    machen ist richtig, aber dabei nicht den Anschluss verpassen.

    • schuldenkobold

      Pausen sollte sich jeder gönnen. Die Welt entwickelt sich nie wieder so langsam wie jetzt! Diesen Spruch habe ich mal gehört und ich muss sagen: es stimmt. Es gibt unzählige neue Sachen, die darauf warten entdeckt zu werden.
      Deswegen gebe ich dir vollkommen Recht. Immer etwas neugierig bleiben aber dennoch sich nicht verlieren im Dschungel der Trends. Eine gute Balance ist wichtig.

      Danke für deinen Kommentar.
      Gruß vom Kobold

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